Nach Erreichen der Lebensdauer L70 (in der Regel nach etwa 10 Jahren) fallen LED-Stadionbeleuchtungen nicht zwangsläufig vollständig aus; ihre Helligkeit nimmt lediglich um 30 % ab. Ab diesem Zeitpunkt können folgende Methoden angewendet werden:
Zunächst sollten sie in Anwendungen mit geringem Energiebedarf weiterverwendet werden. Beispielsweise könnten ausgemusterte Stadionflutlichter auf Trainingsplätzen, Parkplätzen, in Lagerhallen oder an anderen Orten mit geringerem Beleuchtungsbedarf eingesetzt werden, um ihre Restenergie zu nutzen.
Zweitens sollte die gesamte Leuchte überholt werden. Ersetzen Sie die LED-Lichtquelle (das Lichtpanel) und den Treiber, wobei Gehäuse und Halterung beibehalten werden. Viele Hersteller bieten modulare Systeme an, die ein einfaches Upgrade auf effizientere Lichtquellen der nächsten Generation ermöglichen.
Drittens: Materialien recyceln. Der Hauptteil von LED-Leuchten besteht aus Aluminium (Gehäuse und Kühlkörper), Kupfer (Kabel), Stahl (Halterung), Glas (Abdeckung) und einigen wenigen elektronischen Bauteilen. Alle diese Materialien sind recycelbar. Aluminium und Kupfer haben einen hohen Recyclingwert.
Viertens: Elektronikschrott fachgerecht entsorgen. Die Platine im Treiber gilt als Elektronikschrott und sollte von einem qualifizierten Recyclingunternehmen entsorgt werden, um eine unsachgemäße Entsorgung zu vermeiden.
Fünftens, achten Sie auf Gefahrstoffe. Obwohl LED-Leuchten kein Quecksilber enthalten, können sie Spuren von Blei (im Lötmittel) und Flammschutzmitteln enthalten und müssen vorschriftsmäßig entsorgt werden.
Sechstens: Recyclingprogramme der Hersteller. Einige große Marken bieten Recyclingdienste für alte Lampen an, gegebenenfalls mit Inzahlungnahmerabatten.
Kurz gesagt, die Entsorgung von LED-Stadionbeleuchtung sollte umweltgerecht erfolgen und Wiederverwendung und Recycling maximieren. Hersteller können bereits in der Planungs- und Beschaffungsphase aufgefordert werden, eine Lebenszyklusanalyse (LCA) und einen Recyclingplan vorzulegen.