Kurz gesagt: Ja, für die meisten Gewerbe- und Industrieräume amortisieren sie sich schneller als man denkt. Eine 400-Watt-Metallhalogenid-Hallenleuchte verbraucht deutlich mehr Strom, hält nur zwei Jahre und streut die Hälfte ihres Lichts seitlich ab, wo es nicht benötigt wird. Tauscht man sie gegen eine 150-Watt-LED mit der gleichen Lichtausbeute aus, sinkt die Stromrechnung um 60 % oder mehr. Außerdem muss man nicht mehr alle 18 Monate einen Gabelstapler mieten, um die Leuchtmittel zu wechseln – LEDs erreichen problemlos 50.000 Betriebsstunden, bevor ihre Leuchtkraft überhaupt nachlässt. Der Nachteil sind die höheren Anschaffungskosten: Eine gute LED-Leuchte kostet dreimal so viel wie eine alte HID-Lampe. Doch durch die Energieeinsparungen und den Wegfall von Wartungsarbeiten amortisieren sich die meisten Betriebe innerhalb von zwei Jahren.
Der andere Aspekt betrifft die Lichtqualität und -steuerung. LEDs sind sofort einsatzbereit – kein fünfminütiges Aufwärmen, kein Abkühlen vor dem Neustart. Das ist besonders wichtig für Lagerhallen mit Bewegungsmeldern oder Laderampen, wo die Beleuchtung den ganzen Tag über geschaltet wird. Sie kommen auch besser mit niedrigen Temperaturen zurecht als Leuchtstoffröhren, sodass unbeheizte Lagerhallen kein Problem darstellen. Zudem bieten sie Dimmfunktionen, Tageslichtsensoren und sogar Bluetooth-Zonensteuerung ohne zusätzliche Relais. Lediglich bei einer Nutzung von nur etwa zehn Stunden im Monat – wie beispielsweise in einer ländlichen Scheune – lohnt sich die Anschaffung nicht. Für regelmäßige Schichtarbeit, Fitnessstudios oder Autowerkstätten ist der Umstieg jedoch absolut sinnvoll. Kaufen Sie aber nicht die billigsten No-Name-Leuchten von Amazon, sondern setzen Sie auf Markenprodukte mit offiziellen LM-80-Daten und fünf Jahren Garantie.