Die richtige Wattzahl zu finden, hängt davon ab, die Lichtleistung an die Größe des Projekts anzupassen. Zu viel Watt sind teuer, zu wenig hingegen führen zu gefährlichen dunklen Stellen. Fachleute unterteilen die Wattzahlen üblicherweise in drei Kategorien, je nach Montagehöhe und zu beleuchtender Fläche. Die erste Kategorie umfasst Leuchten mit 10 bis 50 Watt. Diese kompakten Leuchten mit geringerer Leistung eignen sich perfekt für Akzentbeleuchtung im Nahbereich. Ob Sie eine kleine Terrasse im Garten, eine Garageneinfahrt oder ein kleines Firmenschild aus wenigen Metern Entfernung beleuchten möchten – diese Kategorie bietet ausreichend Licht, ohne zu blenden oder die Stromrechnung in die Höhe zu treiben.
Die nächste Stufe ist der optimale Bereich von 50 W bis 200 W, der das Herzstück der gewerblichen Beleuchtung bildet. Diese Leuchten eignen sich ideal für mittelgroße Gewerbeimmobilien, bei denen sie in einer Höhe von 3,5 bis 6 Metern an Wänden oder Masten montiert werden. Sie sind perfekt geeignet, um die Fassaden mehrstöckiger Backsteingebäude auszuleuchten, mittelgroße Parkplätze von Einzelhandelsgeschäften zu beleuchten oder Schulhöfe nach Einbruch der Dunkelheit sicher zu machen. Schließlich gibt es noch die Hochleistungsklasse, die bei 200 W beginnt und bei Spezialleuchten problemlos über 400 W oder sogar 1000 W erreichen kann. Dies ist der Bereich für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Diese leistungsstarken Leuchten kommen nur bei extrem großen Flächen zum Einsatz, wo sie in einer Höhe von 9 Metern oder mehr an Masten oder Stahlkonstruktionen montiert werden. Wir sprechen hier von weitläufigen Containerterminals, großen Industrieanlagen, Produktionshallen mit hohen Decken und riesigen Sportplätzen im Freien. In diesen Höhen ist die enorme Wattzahl erforderlich, um die Dunkelheit zu durchdringen und sicheres, nutzbares Licht bis zum Boden zu liefern.