Der erforderliche Lichtstrom für einzelne LED-Stadionleuchten variiert je nach Größe des Veranstaltungsortes, Montagehöhe und gewünschter Beleuchtungsstärke. Nachfolgend einige typische Beispiele (die Angaben sind Schätzwerte; der tatsächliche Bedarf sollte durch Softwaresimulation ermittelt werden):
Kleiner Gemeinschaftsfußballplatz (7 gegen 7, ca. 50 m × 40 m): Verwendet 8–12 LED-Flutlichter (500 W–800 W); jedes Licht liefert ca. 50.000–80.000 Lumen, mit einem Gesamtlichtstrom von ca. 400.000–800.000 Lumen.
Standard-Fußballfeld (105 m × 68 m): Standardausführung: 20–30 LED-Leuchten (1000–1500 W); jede Leuchte liefert 100.000–150.000 Lumen, der Gesamtlichtstrom beträgt ca. 2–4 Millionen Lumen. Internationale Ausführung: 40–60 oder mehr Leuchten erforderlich; jede Leuchte liefert 150.000–250.000 Lumen (1500–2000 W), der Gesamtlichtstrom erreicht 6–12 Millionen Lumen.
Indoor-Basketballfeld (28 m × 15 m): Professionelles Übertragungsniveau: 8–12 LED-Leuchten (600 W–1000 W); jede Leuchte liefert 60.000–100.000 Lumen, mit einem Gesamtlichtstrom von ca. 500.000–1 Million Lumen.
Rugby- oder Leichtathletikstadien: Aufgrund der größeren Fläche (bis zu 200 m × 100 m) kann der Gesamtlichtstrombedarf 20 Millionen Lumen übersteigen. LED-Stadionbeleuchtung wird üblicherweise nicht als Einzelgerät, sondern als Teil eines kompletten Beleuchtungssystems verkauft, das Leuchten, Masten/Laufstege, Steuerungssysteme usw. umfasst.
Beim Kauf sollten Sie IES-Dateien vom Hersteller anfordern und Simulationen mit Lichtplanungssoftware durchführen, anstatt einfach die Lumenwerte zu addieren. Faktoren wie Lichtverteilung, Abstrahlwinkel und Wartungsaufwand beeinflussen die tatsächlich am Boden ankommenden Lumen erheblich (der Nutzungsgrad liegt typischerweise zwischen 0,3 und 0,6).