Hochtemperaturumgebungen (wie Gießereien, Wärmebehandlungsanlagen und Glasfabriken) stellen eine große Herausforderung für LED-Hallenstrahler dar. Um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:
1. Wählen Sie Leuchten, die für hohe Temperaturen ausgelegt sind: Wählen Sie Leuchten, die für eine Betriebstemperatur von 60°C oder höher ausgelegt sind.
2. Verbesserung der Wärmeableitung: Wählen Sie Leuchten mit großen Kühlkörperoberflächen und Konstruktionen mit Wärmerohren oder Dampfkammern.
3. Externe Treiber verwenden: Installieren Sie das Netzteil des Treibers entfernt von der Wärmequelle (z. B. an einer Werkstattwand) und platzieren Sie nur den LED-Leuchtenkopf in der Hochtemperaturzone.
4. Umluftkühlung implementieren: Hochtemperaturbeständige Ventilatoren an den Leuchten anbringen und deren regelmäßige Reinigung sicherstellen.
5. Leistungsabgabe reduzieren: Durch Dimmen kann die Leistung um 20–30 % gesenkt werden, um die Wärmeentwicklung deutlich zu verringern.
6. Regelmäßig reinigen: Staub setzt sich bei hohen Temperaturen leichter auf Kühlkörpern fest, weshalb eine häufige Reinigung erforderlich ist.
7. Verwenden Sie hitzebeständige Kabel: Standard-PVC-Kabel erweichen bei hohen Temperaturen; wählen Sie stattdessen Kabel mit einer Isolierung aus Silikonkautschuk oder Glasfaser.
Beim Kauf sollten Sie vom Hersteller ausdrücklich Lebensdauertestdaten für hohe Temperaturen anfordern. Bei Umgebungstemperaturen über 60 °C empfiehlt sich der Einsatz von Keramik-LEDs oder speziellen Lichtquellen.