Ein LED-Fluter, auch LED-Scheinwerfer genannt, ist ein Beleuchtungsgerät, das Leuchtdioden (LEDs) als Lichtquelle nutzt. Sein Hauptmerkmal ist die Fähigkeit, ein breitflächiges, diffuses Licht zu erzeugen und so einen großen Bereich gleichmäßig in alle Richtungen auszuleuchten. Im Vergleich zu herkömmlichen Leuchten weisen LED-Fluter eine extrem hohe Energieeffizienz auf – typischerweise sind sie über 80 % energieeffizienter als Halogen- oder Metallhalogenlampen.
Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine sehr lange Lebensdauer aus; hochwertige Produkte können über 50.000 Stunden halten. Bei einer täglichen Nutzung von 10 Stunden entspricht dies einem Dauerbetrieb von fast 14 Jahren, ohne dass die Lichtquelle ausgetauscht werden muss.
Darüber hinaus enthalten LED-Fluter keine Schadstoffe wie Quecksilber oder Blei. Sie erreichen sofort nach dem Einschalten ihre volle Helligkeit ohne Aufwärmzeit. Da sie nahezu keine Infrarot- oder Ultraviolettstrahlung abgeben, sind sie sicherer für Objekte und Personen. Im Allgemeinen bestehen sie aus einer LED-Anordnung, einem Treibernetzteil, einem Kühlkörper und einem hochfesten Gehäuse (meist aus Aluminiumdruckguss). Das Gehäuse ist üblicherweise mit Kühlrippen versehen, um die Sperrschichttemperatur der LEDs in einem akzeptablen Bereich zu halten und so den Lichtabfall zu verlangsamen.
Je nach Anwendung können LED-Fluter mit verschiedenen Nennleistungen (10 W bis über 1000 W), Abstrahlwinkeln (10° bis über 120°) und Farbtemperaturen (2700 K bis 6500 K) hergestellt werden und verfügen über eine Schutzart IP65 oder höher (wasserdicht und staubdicht), um sich an verschiedene komplexe Innen- und Außenumgebungen anzupassen.
Daher hat sie sich zur bevorzugten Beleuchtungsart für Gebäudefassaden, Landschaftsarchitektur, Stadien, Fabrikhallen, Parkplätze, Werbetafeln und sogar Tunnelbeleuchtung entwickelt.