Zwei häufige Ursachen: der Treiber oder der Dimmer. Die meisten LED-Hallenstrahler verwenden einen Konstantstromtreiber, der eine saubere Eingangsspannung benötigt. Bei einem 0-10-V-Dimmsystem verursacht ein loses violettes oder graues Kabel am Controller oder an der Leuchte ein unregelmäßiges Flackern – insbesondere, wenn jemand gegen die Steuereinheit stößt. Phasenanschnittdimmer (die günstigen TRIAC-Dimmer aus dem Baumarkt) funktionieren fast nie mit LED-Hallenstrahlern; sie erzeugen bei niedrigen Helligkeiten einen Stroboskopeffekt. Auch nicht dimmbare Leuchten an einem geschalteten Stromkreis mit losem Neutralleiter in der Anschlussdose flackern, wenn sich die Verbindung erwärmt und abkühlt. Eine weitere häufige Ursache ist die Überhitzung: Wenn der Kühlkörper verstaubt ist oder die Leuchte ohne Luftzirkulation eingebaut ist, schaltet sich der Treiber aufgrund von Überhitzung ständig ein und aus.
Gehen Sie bei der Fehlersuche systematisch vor. Überbrücken Sie zunächst vorübergehend einen externen Dimmer und schließen Sie die Leuchte direkt an die Netzspannung an. Hört das Flackern auf, ist der Dimmer nicht für die Last geeignet oder die Steuerleitung weist eine fehlerhafte Verbindung auf. Überprüfen Sie anschließend die Eingangsspannung an der Leuchte mit einem Multimeter. Ein Spannungsabfall unter den Mindestwert des Treibers (z. B. 100 V bei 120 V) verursacht das Flackern. Beachten Sie als Nächstes das Typenschild des Treibers: Einige benötigen eine Mindestlast von 10 %, da sie sonst im unteren Dimmbereich flackern. Sollte nichts helfen, tauschen Sie den Treiber aus. Ein defekter Elektrolytkondensator im Treiber ist nach zwei bis drei Jahren die häufigste Ursache für versteckte Fehler, insbesondere bei Billigimporten. Verwenden Sie keine „universellen“ Ersatztreiber, es sei denn, sie entsprechen exakt dem Strom- (mA) und Spannungsbereich des Originals.