LED-Hallenstrahler haben typischerweise eine Lebensdauer von 50.000 bis 100.000 Stunden, abhängig von der Qualität des Treibers, dem Wärmemanagement und der Betriebsumgebung. Das entspricht 5 bis 10 Jahren Dauerbetrieb oder 10 bis 20 Jahren in einem Lagerhaus mit 12 Stunden Betrieb pro Tag. Entscheidend ist der L70-Wert – er gibt an, wann die Helligkeit auf 70 % der ursprünglichen Lichtleistung sinkt, nicht wann die Lampe komplett ausfällt. Günstige Leuchten erreichen bis zu 30.000 Stunden; hochwertige Leuchten von namhaften Herstellern übertreffen problemlos 80.000 Stunden. Die Hauptursache für die begrenzte Lebensdauer ist Überhitzung – halten Sie das Gehäuse kühl und den Treiber ausreichend belüftet, dann erreichen Sie die maximale Lebensdauer.
In der Praxis tauschen die meisten Nutzer LED-Leuchten nicht wegen Durchbrennens aus, sondern weil die Lichtleistung allmählich nachlässt oder der Treiber nach etwa acht Jahren ausfällt. Anders als alte Metallhalogenidlampen, die plötzlich ausfallen, werden LEDs mit der Zeit einfach dunkler. Bei Dauerbetrieb in einer heißen, staubigen Fabrik sollten Sie mit einer Lebensdauer von 7–8 Jahren rechnen. In klimatisierten Räumen mit gelegentlicher Nutzung halten sie deutlich über zehn Jahre. Fazit: Gute Hallenstrahler überdauern die meisten Mietverträge, aber der Treiber ist meist das erste Bauteil, das kaputtgeht – prüfen Sie daher die Garantiebedingungen. Fünf Jahre sind Standard; zehn Jahre bedeuten, dass der Hersteller tatsächlich zu seinem Produkt steht.