Die Beleuchtungsstärkegleichmäßigkeit (U2 – definiert als das Verhältnis von minimaler zu mittlerer Beleuchtungsstärke) ist ein wichtiger Indikator für die Lichtqualität von Hochmastleuchten. Da diese Systeme typischerweise aus mehreren, ringförmig angeordneten Leuchten bestehen – jede mit eigenem Abstrahlwinkel und eigener Ausrichtung – lässt sich durch eine optimierte Konstruktion eine hohe Gleichmäßigkeit erzielen.
Gemäß der chinesischen Industrienorm CJJ 45-2015 (*Standard für die Planung städtischer Straßenbeleuchtung*) sollte die U2-Gleichmäßigkeit für Autobahnkreuze und öffentliche Plätze mindestens 0,4 betragen; für spezielle Einrichtungen wie Häfen und Flughäfen gelten jedoch höhere Standards, typischerweise U2 ≥ 0,5–0,6. Mit hochwertigen LED-Hochmastsystemen lassen sich durch präzise Lichtverteilung und -ausrichtung U2-Werte über 0,7 erzielen. Zu den Schlüsselfaktoren für eine hohe Gleichmäßigkeit gehören:
① Angemessene Anzahl von Leuchten: Zu wenige führen zu einer unzureichenden Überlappung der Lichtmuster und zu dunklen Zonen an den Rändern, zu viele hingegen zu Verschwendung und potenzieller Blendung.
② Geeignete Abstrahlwinkel: Bei Hochmastsystemen wird häufig eine Mischung aus Optiken mit engem (10°–30°) und mittlerem (30°–60°) Abstrahlwinkel eingesetzt; Leuchten des inneren Rings verwenden größere Winkel zur Ausleuchtung der Nahzone, während Leuchten des äußeren Rings kleinere Winkel für die Fernzone verwenden.
③ Neigungswinkel der Leuchten: Die vertikalen (Neigungs-) und horizontalen (Schwenk-) Winkel jeder Leuchte müssen je nach ihrem spezifischen Standort genau eingestellt werden.
④ Asymmetrische Lichtverteilung: Einige Hochmastleuchten nutzen spezielle asymmetrische Linsen, um mehr Licht auf weiter vom Mast entfernte Bereiche zu lenken und so die Lichtdämpfung über die Entfernung auszugleichen. Beim Kauf von Hochmastleuchten empfiehlt es sich, vom Lieferanten Beleuchtungsstärke- und Falschfarbenkarten anzufordern, um die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung visuell zu beurteilen.