Für die LED-Hallenbeleuchtung in nordamerikanischen Lagerhallen, Sporthallen oder Industriehallen beträgt die empfohlene Mindestmontagehöhe etwa 4,6 Meter (15 Fuß). Bei geringerer Montagehöhe handelt es sich um Flachraumleuchten, die üblicherweise mit anderer Optik oder Leuchten wie UFOs mit breiterem Abstrahlwinkel (120° statt 60° oder 90°) ausgestattet sind, um grelle Hotspots und blendendes Licht zu vermeiden. Eine Hallenleuchte in nur 3,6 Metern Höhe (12 Fuß) würde die Augen aller darunter Arbeitenden schädigen und zudem eine ungleichmäßige Ausleuchtung verursachen. Die meisten Hersteller empfehlen für ihre Hallenleuchten eine Montagehöhe von 4,6 bis 13,7 Metern (15 bis 45 Fuß). Bei einer geringeren Montagehöhe erlöschen alle Angaben zur Lichtleistung.
Die tatsächliche Mindesthöhe hängt von drei Faktoren ab: der Optik der Leuchte, dem Lichtstrom und den Gegebenheiten der Decke. Bei einer 600-Watt-äquivalenten LED-Leuchte mit mattierter Linse oder einem speziell für Hallenbeleuchtung entwickelten Reflektor – beispielsweise von RAB oder Metalux mit breiter Abstrahlung – kann die Höhe unter Umständen auf 4,27 Meter (14 Fuß) reduziert werden, ohne dass es zu starker Schattenbildung kommt. Achten Sie jedoch auf die Kopffreiheit. Die OSHA-Richtlinie für Industriebeleuchtung verbietet zwar keine Höhen unter 4,57 Metern (15 Fuß), aber die örtlichen Elektrovorschriften (NEC Artikel 410) können in stark frequentierten Bereichen Schutzkäfige oder stoßfeste Gehäuse für Leuchten unter 4,88 Metern (16 Fuß) vorschreiben. Die beste Vorgehensweise? Halten Sie bei Decken mit offenen Balken eine Mindesthöhe von 5,49 Metern (18 Fuß) ein und gehen Sie niemals unter 4,27 Meter, es sei denn, Sie haben dies punktgenau geplant. Für Lagerhallengänge mit einer Höhe von 3,66 Metern (12 Fuß) verwenden Sie einfach geeignete Hallenleuchten – das ist deutlich günstiger und sicherer.