Investiert man in einen hochwertigen LED-Fluter, der technisch ausgereift ist, kann man realistischerweise mit rund 50.000 Stunden optimaler Leistung rechnen, bevor er ausgetauscht werden muss. Um diese enorme Zahl zu verdeutlichen: Programmiert die Hausverwaltung die Zeitschaltuhren so, dass die Beleuchtung jede Nacht etwa 10 Stunden lang läuft, leuchtet die Leuchte rund 13 Jahre lang hell, ohne dass jemals eine Leiter zum Lampenwechsel benötigt wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Glüh- oder Halogenlampen, deren Glühfäden plötzlich durchbrennen und einen im Dunkeln zurücklassen, verlieren LEDs über ein Jahrzehnt hinweg nur einen minimalen Teil ihrer Leuchtkraft.
Es gibt jedoch einen entscheidenden Haken, den jeder Gebäudemanager kennen sollte: Wenn ein LED-Fluter vorzeitig ausfällt, liegt es fast nie an den LED-Chips selbst. Das schwächste Glied in der Kette ist fast immer der interne Treiber. Stellen Sie sich den Treiber als Herz und Gehirn der Leuchte vor; er wandelt den starken, schwankenden Wechselstrom aus dem Stromnetz in einen gleichmäßigen Gleichstrom mit niedriger Spannung um, den die empfindlichen LED-Chips verarbeiten können. Da der Treiber mit Kondensatoren und komplexen Schaltkreisen ausgestattet ist, fängt er die Hauptlast von Überspannungen, Blitzeinschlägen und extremen Sommerhitzewellen ab. Wenn Sie eine billige Leuchte ohne Markennamen kaufen, hat der Hersteller wahrscheinlich beim Treiber gespart, was bedeutet, dass die Leuchte selbst bei einwandfreien Chips schon nach zwei Jahren ausfallen kann. Deshalb achten Branchenkenner immer auf Leuchten mit einer soliden 5-Jahres-Garantie von einer renommierten Marke, die hochwertige, vergossene Treiber verwendet.