CRI steht für Farbwiedergabeindex und ist im Grunde eine Skala von 0 bis 100, die angibt, wie genau eine Leuchte die wahren, natürlichen Farben von Objekten im Vergleich zu Tageslicht wiedergibt. Stellen Sie sich Folgendes vor: Haben Sie jemals ein Auto unter einer alten, orange leuchtenden Straßenlaterne betrachtet und konnten nicht erkennen, ob der Lack dunkelgrün, marineblau oder schwarz war? Das liegt daran, dass diese alten Natriumdampf-Hochdrucklampen einen miserablen CRI von etwa 20 bis 30 hatten. Sie gaben zwar viel helles Licht ab, aber die Farben wurden völlig verwaschen, sodass alles wie ein trüber, grauer Brei aussah.
Für Standardanwendungen im Außenbereich, wie z. B. einfache Parkplätze, Lagerhallen oder Autobahnzäune, ist eine Leuchte mit einem Farbwiedergabeindex (CRI) von 80 oder höher branchenüblich und erfüllt ihren Zweck optimal. Sie bietet ausreichend Farbkontrast, damit Fußgänger ihre Fahrzeuge wiederfinden und Sicherheitspersonal die Farbe verdächtiger Fahrzeuge oder Kleidungsstücke auf einem Monitor leicht erkennen kann. Es gibt jedoch zahlreiche hochwertige Gewerbeobjekte, bei denen ein Standard-CRI von 80 nicht ausreicht und Premium-Leuchten mit einem CRI von 90 oder höher benötigt werden. Beispielsweise ist bei der Planung der Außenbeleuchtung für ein Luxusautohaus ein hoher CRI erforderlich, damit die metallisch-roten und tiefblauen Lackierungen für die Käufer, die nachts über das Gelände fahren, absolut atemberaubend und naturgetreu wirken. Dasselbe gilt für Einkaufszentren im Freien, Fassaden von Luxushotels und exklusive Kunstgalerien im Freien, wo Farbgenauigkeit direkt zu einem erstklassigen Kundenerlebnis und höheren Umsätzen beiträgt.