Lumen (lm) ist die SI-Einheit für Lichtstrom und gibt die Gesamtmenge an sichtbarem Licht an, die von einer Lichtquelle pro Sekunde abgegeben wird. Bei LED-Flutern bestimmt der Lumenwert direkt die Beleuchtungsstärke.
Im Allgemeinen liegen die typischen Lichtstromwerte für LED-Fluter bei verschiedenen Nennleistungen wie folgt: 10 W entsprechen etwa 800–1100 Lumen (abhängig von der Lichtausbeute); 20 W entsprechen etwa 1600–2200 Lumen; 30 W entsprechen etwa 2400–3300 Lumen; 50 W entsprechen etwa 4500–6000 Lumen; 100 W entsprechen etwa 9000–13000 Lumen; 200 W entsprechen etwa 20000–26000 Lumen; 500 W entsprechen etwa 55000–70000 Lumen; und 1000 W entsprechen etwa 1000000–140000 Lumen. Die konkreten Werte werden von Faktoren wie der Lichtausbeute der LED-Chips, dem Ansteuerstrom, der Lichtdurchlässigkeit der optischen Linse und der Betriebstemperatur beeinflusst.
Beispielsweise kann ein hochwertiger LED-Chip mit einer Nennausbeute von 150 lm/W bei Volllast und einer Sperrschichttemperatur von 85 °C tatsächlich nur 120 lm/W liefern. Beim Kauf sollten Sie daher vom Hersteller Daten zur Lichtstromerhaltung anfordern, die gemäß LM-80 oder ähnlichen Standards geprüft wurden. Für praktische Anwendungen lässt sich der benötigte Lichtstrom einfach abschätzen: Für einen 100 m² großen Innenhof mit einer durchschnittlichen Beleuchtungsstärke von ca. 50 Lux (ausreichend für typische Aktivitäten im Innenhof) beträgt der Gesamtlichtstrombedarf etwa 100 m² × 50 Lux ÷ Nutzungsfaktor (typischerweise 0,5) ÷ Erhaltungsfaktor (0,8) ≈ 12.500 Lumen. Dies entspricht einem 100-W-Hochleistungs-LED-Fluter oder zwei 50-W-Flutern. Sportstätten mit hohem Beleuchtungsbedarf (wie z. B. kleine Fußballfelder) benötigen hingegen unter Umständen 200.000 bis 500.000 Lumen. Kurz gesagt: Vor dem Kauf empfiehlt es sich, eine Simulation mit einer Lichtplanungssoftware (z. B. DIALux) durchzuführen oder vom Anbieter eine IES-Datei mit Beleuchtungsstärkediagrammen anzufordern, anstatt die Helligkeit intuitiv zu schätzen.