Die Installationsmethoden für Hochmastleuchten werden primär danach klassifiziert, wie der Mast mit dem Fundament verbunden wird und wie die Leuchteneinheit (Lampenwagen) mit dem Mast verbunden wird.
Basierend auf der Mast-Fundament-Verbindungsmethode:
1. Flanschmontage: Eine Flanschplatte wird an den Mastfuß geschweißt und mit Ankerbolzen im Betonfundament befestigt. Dies ist die gängigste Methode und eignet sich für Masten jeder Höhe. Die Montage erfordert eine ebene Fundamentoberfläche und die präzise Positionierung der Ankerbolzen mit exakter Überstandslänge.
2. Direkte Erdverlegung: Das untere Ende des Mastes wird direkt in das Betonfundament eingebettet, wodurch ein Flansch entfällt. Diese Methode spart zwar Stahl, stellt jedoch hohe Anforderungen an die Verlegetiefe und den Korrosionsschutz. Zudem ist die Korrektur einer Mastneigung schwierig, weshalb diese Methode selten angewendet wird.
Basierend auf der Hebemethode für die Leuchtenmontage:
1. Internes Hebesystem: Die Winde ist im Mastfuß integriert, die Stahlseile verlaufen innenliegend, was für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild sorgt. Geeignet für Höhen unter 25 Metern.
2. Externes Hebesystem: Die Winde und die Stahlseile befinden sich außerhalb des Mastes; dies erleichtert zwar die Wartung, beeinträchtigt aber die optische Ästhetik.
3. Feste Ausführung: Es wird kein Hebesystem verwendet; die Leuchteneinheit ist fest an der Spitze des Mastes montiert.
Basierend auf der Befestigungsmethode der Leuchtenbaugruppe:
1. Steck-/Schraubverbindung: Die Leuchteneinheit wird über Verriegelungsstifte oder -bolzen mit der Oberseite des Mastes verbunden.
2. Hängende Verbindung: Die Leuchtenbaugruppe wird mittels Stahlseilen oder Ketten an einem Querträger an der Spitze des Mastes aufgehängt.
Bei der Auswahl einer Installationsmethode müssen Faktoren wie Kosten, Wartungsfreundlichkeit, Gegebenheiten vor Ort und ästhetische Anforderungen umfassend berücksichtigt werden.