Wenn man mit einem Schraubenzieher einen modernen LED-Außenstrahler komplett zerlegt, stellt man fest, dass er im Wesentlichen aus vier Komponenten besteht, die perfekt zusammenarbeiten: dem LED-Chip-Array, dem Kühlkörper, dem Netzteil und dem Gehäuse. Das LED-Chip-Array ist das Herzstück. Es besteht aus Dutzenden winziger Leuchtdioden, die auf einer Platine montiert sind und eine hohe Lichtausbeute (Lumen) erzeugen. Da diese Chips jedoch so dicht beieinander liegen, entsteht lokal Wärme, die die Elektronik zerstören kann, wenn sie nicht abgeführt wird. Hier kommt der Kühlkörper ins Spiel. Er besteht üblicherweise aus robustem, geripptem Aluminium-Druckguss und sitzt direkt hinter den Chips, um die schädliche Wärme abzuleiten und an die Umgebungsluft abzugeben.
Das Außengehäuse dient oft gleichzeitig als Teil des Kühlsystems und schützt die Leuchte vor Witterungseinflüssen. Es ist mit speziellen Gummidichtungen und gehärtetem Glas abgedichtet, um Kurzschlüsse durch Regen, Schnee und Insekten zu verhindern. Der Treiber ist das Herzstück der Leuchte. Gebäude liefern Wechselstrom mit hoher Spannung und Schwankungen, LED-Chips sind jedoch empfindlich und benötigen gleichmäßigen Gleichstrom mit niedriger Spannung. Der Treiber übernimmt diese wichtige Aufgabe und reguliert die Spannung, um gefährliche Spannungsspitzen und damit die Beschädigung der Chips zu vermeiden. Bei billigen Flutlichtern ist der Treiber fast immer das erste Bauteil, das kaputtgeht. Deshalb verwenden professionelle Leuchten hochwertige, vergossene Treiber, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.