Beginnen Sie mit der Zielbeleuchtungsstärke (in Lux) für Ihre Räumlichkeiten. Für allgemeine Lagerhallen sind 10–30 Lux ausreichend; für detaillierte Montage- oder Inspektionsarbeiten sollten Sie 50–100 Lux anstreben. Messen Sie die Bodenfläche (Länge × Breite in Fuß) und multiplizieren Sie diese mit der gewünschten Beleuchtungsstärke, um die benötigten Lumen zu ermitteln. Beispiel: Eine 100 × 80 Fuß große Werkstatt benötigt bei 30 Lux 240.000 Lumen. Berücksichtigen Sie dabei aber auch die Montagehöhe und den Lichtverlust. Eine 30 Fuß hohe Decke lässt mehr Licht durch als eine 15 Fuß hohe. Addieren Sie daher einen „Nutzungsfaktor“ (0,6 bis 0,8 für reflektierende Wände/Decken) und einen „Wartungsfaktor“ (0,7 bis 0,85 für Verschmutzung und Lichtausbleichung der LEDs). Teilen Sie die benötigten Lumen durch diese Faktoren, um die tatsächlich benötigte Lichtstärke der Leuchte zu erhalten.
Wählen Sie als Nächstes eine UFO-Hallenleuchte mit einem Abstrahlwinkel, der zu Ihrem Leuchtenabstand passt. Schmale 60°-Abstrahlwinkel eignen sich für Deckenhöhen ab 12 m und beengte Raumaufteilungen; breite 120°-Abstrahlwinkel sind ideal für niedrigere Deckenhöhen und offene Grundrisse. Beachten Sie die Regel „Abstand zu Montagehöhe“: Bei der Allgemeinbeleuchtung sollten die Leuchten nicht weiter als das 1,5-fache ihrer Montagehöhe voneinander entfernt sein. Montieren Sie eine Leuchte in 7,5 m Höhe? Dann sollten die Leuchten einen Abstand von ca. 10,5 bis 12 m (Mitte zu Mitte) haben. Simulieren Sie anschließend die Lichtausbeute einer einzelnen Leuchte. Angenommen, jede Leuchte liefert 25.000 Lumen. Teilen Sie die angepasste Gesamtlichtausbeute (aus Absatz 1) durch 25.000, um die Anzahl zu erhalten. Rechnen Sie zur Sicherheit immer 10–15 % hinzu. Für präzise Layouts führen Sie eine schnelle Simulation mit DIALux oder AGi32 durch – ganz ohne Rätselraten.