Ja, absolut. Die meisten Profifußballstadien haben bereits auf LED-Beleuchtung umgestellt oder sind gerade dabei. Die alten Halogen-Metalldampflampen und Flutlichtmasten sind so gut wie Geschichte. LEDs liefern sofort volle Helligkeit – keine fünfminütige Aufwärmverzögerung wie bei den alten Dinosauriern. Außerdem sind sie bei Fernsehsendern sehr beliebt, weil man die Helligkeit und Farbtemperatur spontan anpassen kann, was für gestochen scharfe HDR-Zeitlupenwiederholungen sorgt. Und bei Hochmastbeleuchtungsanlagen reduzieren LEDs die Blendung für die Spieler und sorgen gleichzeitig für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Spielfelds. Keine dunklen Flecken mehr in den Ecken.
LEDs ermöglichen nicht nur die Beleuchtung von Spielen bei Nacht, sondern auch Lichtshows, Einlaufeffekte für die Spieler und sogar animierte Darstellungen – etwas, das mit den alten Lampen unmöglich war. Energietechnisch gesehen verbrauchen sie rund 75 % weniger Strom, was besonders wichtig ist, wenn man bei einem Spiel am Dienstagabend in einem Stadion mit 60.000 Zuschauern Flutlicht betreiben muss. Einige Stadien der Premier League und der NFL integrieren ihre LED-Systeme zudem in intelligente Steuerungssysteme und synchronisieren diese mit der Torlinientechnik oder den VAR-Einsätzen für die Spielzusammenfassung. Kurzum: Von der Champions League bis hin zu Stadien der unteren Ligen sind LEDs heute Standard.