Eine Standard-400-Watt-Metallhalogenidlampe mit Zündsonde, die jahrzehntelang in den meisten Lagerhallen verwendet wurde, liefert beim Einschalten etwa 36.000 Lumen. Lampen mit Impulszündung erreichen eine etwas höhere Temperatur, etwa 39.000 bis 40.000 Lumen direkt nach dem Auspacken. Dieser Wert ist jedoch nur eine Momentaufnahme und keine Garantie. Innerhalb der ersten 100 Betriebsstunden sinkt die Lichtleistung um etwa 15 %, bis sich die Lampe stabilisiert hat. Nach 40 % ihrer Nennlebensdauer (z. B. 8.000 Stunden bei einer Lampe mit 20.000 Stunden) beträgt die Lichtleistung nur noch 20.000 bis 24.000 Lumen. Das entspricht einem Leistungsverlust von 35 bis 40 %, noch bevor die Lampe ausfällt. Und das setzt saubere Reflektoren und die korrekte Spannung voraus – unter realen Bedingungen in einer Werkstatt reduziert sich die Lichtleistung um weitere 10 %.
Vergleichen Sie das mit einer 150-Watt-LED-Hallenleuchte, die 50.000 Stunden lang konstant 21.000–24.000 Lumen liefert – ohne Aufwärmphase und mit nahezu keiner Leistungsverschlechterung. Fragt also jemand nach der Lumenanzahl, hängt die ehrliche Antwort vom Messzeitpunkt ab. Am ersten Tag: 36.000 Lumen. Nach sechs Monaten: vielleicht 28.000 Lumen. Im zweiten Jahr: eher 20.000 Lumen. Die meisten Leute tauschen sie nicht aus, weil sie durchbrennen, sondern weil die Lichtleistung unbrauchbar wird. Benötigt man konstant 30.000 Lumen, liefert eine 400-Watt-Metallhalogenlampe diese Leistung nur in den ersten Wochen. Danach ist sie nur noch eine energiefressende Heizung, die zufällig glüht.