Tausend Lumen beleuchten keine feste Quadratmeterzahl – es kommt ganz darauf an, wie hell der Bereich sein soll. Lumen entsprechen der gesamten Lichtmenge, die eine Glühbirne abgibt. Die beleuchtete Fläche ergibt sich aus der Lumenanzahl geteilt durch die gewünschte Beleuchtungsstärke, die in Foot-Candles (oder Lux) gemessen wird. Ein Foot-Candles entspricht einem Lumen pro Quadratfuß. Wenn Sie also einen Arbeitsbereich wie einen Schreibtisch (etwa 50 Foot-Candles) beleuchten möchten, reichen 1000 Lumen nur für 20 Quadratfuß. Benötigen Sie hingegen nur einen Flur oder ein Treppenhaus (10 Foot-Candles), reicht dieselbe Lichtmenge für 100 Quadratfuß. Es gibt keine allgemeingültige Antwort, denn Sie entscheiden selbst, was „beleuchtet“ bedeutet.
So sieht es in realen Räumen aus: Für eine Küchenarbeitsplatte, an der man Gemüse schneidet, benötigt man mindestens 50 Foot-Candles – das entspricht etwa 20 Quadratfuß (ca. 1,9 Quadratmeter) bei 1000 Lumen, vielleicht eine kleine Arbeitsfläche. In einem gemütlichen Wohnzimmer mit sanftem Umgebungslicht (10 Foot-Candles) kann man 100 Quadratfuß (ca. 9 Quadratmeter) ausleuchten, etwa eine Fläche von 10 x 10 Fuß (ca. 3 x 3 Meter). Für eine Außenleuchte, um Bewegungen zu erkennen (2 Foot-Candles), reichen 1000 Lumen für etwa 500 Quadratfuß (ca. 46 Quadratmeter), wie beispielsweise eine Einfahrt. Und für ein Nachtlicht oder eine Wegmarkierung (0,5 Foot-Candles) könnte man 2000 Quadratfuß (ca. 186 Quadratmeter) ausleuchten – allerdings wäre das Licht so schwach, dass man immer noch die Augen zusammenkneifen müsste. Die Lumenanzahl sollte immer dem jeweiligen Zweck angepasst sein, nicht an einer festen Angabe auf der Verpackung.