LED-Hochmastleuchten bieten im Vergleich zu herkömmlichen HID-Lampen (Hochdrucknatriumdampf- oder Metallhalogenidlampen) erhebliche Energieeinsparungen und reduzieren den Energieverbrauch typischerweise um 50 % bis 75 %. Betrachten wir ein typisches Autobahnkreuz: Die ursprüngliche Konstruktion umfasste zwölf 1.000-W-Hochdrucknatriumdampflampen (mit einer tatsächlichen Leistungsaufnahme von ca. 1.100 W pro Einheit, einschließlich Vorschaltgeräteverlusten), was zu einer Gesamtleistungsaufnahme von 13,2 kW führte. Bei einem Betrieb von 12 Stunden pro Tag betrug der jährliche Stromverbrauch 57.816 kWh. Durch den Wechsel zu zwölf hocheffizienten 500-W-LED-Lampen (mit einer Lichtausbeute von 150 lm/W und einer tatsächlichen Leistungsaufnahme von 500 W) sinkt die Gesamtleistungsaufnahme auf 6 kW und der jährliche Verbrauch auf 26.280 kWh. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung von 31.536 kWh bzw. einer Energiereduzierung von 54,5 %. Wenn es sich bei den ursprünglichen HID-Leuchten um ältere Modelle handelte (mit einer Lichtausbeute von nur 70–80 lm/W), könnten die Energieeinsparungen durch LEDs 70 % übersteigen.
Neben den direkten Stromkosten reduzieren LEDs auch die Kosten für die Klimatisierung (da HID-Lampen im Sommer viel Wärme erzeugen und die Umgebungstemperaturen erhöhen) sowie die Arbeitskosten für den häufigen Lampenwechsel. Für große Anlagen wie Häfen oder Flughäfen – die Dutzende oder sogar Hunderte von Hochmastleuchten betreiben – ist die Energieeinsparung beträchtlich.
Beispielsweise sparte der Hafen Yangshan in Shanghai nach der Umrüstung seiner Hochmastbeleuchtung auf LEDs jährlich über 2 Millionen RMB an Stromkosten und reduzierte gleichzeitig den Wartungsaufwand erheblich. Obwohl die anfängliche Investition in LED-Hochmastbeleuchtung 30 bis 50 % höher sein kann als in HID-Systeme, amortisieren sich die Kosten in der Regel innerhalb von zwei bis vier Jahren durch die Energieeinsparungen, sodass sich anschließend Nettoeinsparungen ergeben.